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| Histologie (Histologisches Labor) |
Von den Gewebsproben werden dünne Schnitte angefertigt (2-4/1000 mm) und mit verschiedenen Spezialfärbungen gefärbt. Anhand dieser Schnitte wird unter dem Mikroskop entschieden, ob ein gutartiger oder bösartiger Tumor vorliegt und das Stadium bestimmt. Weiterhin werden Diagnosen entzündlicher, degenerativer und anderer Erkrankungen erstellt.
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| Schnellschnittuntersuchungen |
Ab Eingang der Gewebeprobe und Schockfrierung ist das Institut in der Lage, innerhalb
von wenigen Minuten eine genaue Diagnose zu stellen und zurück zu melden.
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| Immunhistochemie (Immunhistochemisches Labor) |
Bei Tumoren unklarer Genese kann die Immunhistologie
durch Anwendung gezielter Antikörper Aufschluss geben. Besondere Bedeutung haben auch Hormonrezeptoren,
die Bestimmung der Proliferationsfraktion und der Nachweis von c-erb-B2 bei Mammakarzinomen. Natürlich
können auch immunhistologisch bestimmte Erreger im Gewebe nachgewiesen werden (CMV, HPV u.a.).
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| Zytologie (Gynäkologisch-Zytologisches Labor, extragenitale Zytologie) |
Leistungsfähiges zytologisches Labor für die gynäkologische Vorsorgeuntersuchung sowie für extragynäkologische Fragestellungen einschliesslich
immunzytologischer Verfahren.
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| DNA-Zytophotometrie |
Durch diese hochspezialisierte Untersuchung wird die Menge an DNA (Erbeinheiten im
Zellkern) in Tumorzellkernen gemessen und mit dem DNA-Gehalt normaler, gesunder Zellen verglichen. Dies
ermöglicht in bestimmten Fällen eine Aussage darüber, ob ein Tumor gut- oder bösartig ist und wie die Prognose
eingeschätzt werden muss.
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| Molekularpathologie |
Im Gewebe werden bestimmte Aspekte der Erbinformation von erkranktem Gewebe auf
der DNA und der RNA zugänglich. Neben der mit der Immunhistologie darstellbaren Proteinausstattung eines
Gewebes lassen sich mit molekularpathologischen Methoden weitere submikroskopische Eigenschaften von
krankhaftem Gewebe erfassen. Eine bekannte Methode dafür ist die PCR (polymerase chain reaction).
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Unser Institut bietet auch so genannte Abstammungstests (Verwandtschaftstest) an. Anhand geringer Mengen an Probematerial (Mundschleimhautabstrich) lässt sich dieser Test bereits realisieren.
| Obduktionen |
Es werden vorwiegend gerichtsmedizinische Obduktionen durchgeführt. So kann das Institut bei den angebotenen Informationsabenden auch den Bogen zwischen der klinischen Pathologie und
wichtigen und interessante Fälle aus unserer Rechtsmedizin schlagen und diese mit den Ärzten diskutieren.
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